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Paradiesgarten.

 

Ein Schulprojekt der Anastasia-Leser in Berlin.

 

Am Sonntag, 2 März 2003, um 15 Uhr hat ein Anastasia-Lesertreffen stattgefunden.

 

Koordinatorin des Treffens war Irena Steiniger.

 

Ungefähr 20 Erwachsene und 10 Kinder, die sich als Interessierende für ein Schulprojekt im Anastasia-Sinn noch während des Treffens mit Wladimir Megre am 7 Dezember 2002 in einer entsprechenden Liste eingetragen haben, haben sich in der Pallaststrasse, 35 (U7, Kleistpark), Berlin, Schöneberg, versammelt.

 

 


Das russische Fernsehen war auch da, um ein Bericht von dem Treffen zu machen.

Es würde Anastasia-Bewegung popularisieren zu können, und die neue Leute, die noch nicht die Bücher gelesen haben, würden durch diese Sendung davon Ahnung bekommen.

 

Aber, wie es sich sofort herausstellte, ziemlich Viele hielten nichts davon, gefilmt zu werden.

 

Ich fand das auch unpassend.

 

Wir sind erst mal zusammengekommen, kennen uns noch gar nicht, und haben schon genügt Schwierigkeiten, unsere Gedanke, Träume und erste Vorschläge vorsprechen zu wagen.

Da würde ich mich schon unter Druck füllen, mit diesem Fernsehen.

 

Also, nach kurze Besprechung haben wir es abgesagt.

Es war wesentlich wichtiger, sich frei zu füllen und damit etwas mit dem Treffen anknüpfen zu lassen, als in eine Sendung schweigend oder stotterig geraten, mit großem Titel: „Anastasia-Bewegung verbreitet sich immer mehr!“ :-)

 

Eine Muschel hat die Runde gemacht, als ein Zeichen für den Sprechenden.

Die Frage war: Wer sind Sie, ob Sie Kinder haben und welche Interesse haben Sie, bei dem Projekt dabei zu sein.

 

Stellte sich heraus, dass die Hälfte aus Neugier gekommen sind.

Um zu sehen, was die Andere zu sagen haben.

Da hatte ich schon den Gedanke, dass vielleicht wäre es doch vernünftig, erst mal bei der Voranmeldung die Frage zu stellen: „wozu wollen Sie nämlich kommen?“

 

Die Zuschauer möchten alle gerne sein, das ist klar, aber die stören doch bei der Besprechung.

 

Nach einige Weile (15-20 Minuten) waren ungefähr 10 Leute weg.

 

Das war auch nicht schlecht so, weil die Übrige haben die Möglichkeit bekommen, sich zu nähern, nicht so laut sprechen zu müssen, und nicht so lange warten zu müssen, bis du dran zu reden bist. :-)

 

Da hier sich nicht die Leute versammelt haben, die nur mit dem heutigen Schulsystem unzufrieden sind, sondern Anastasia-Leser, hat sich während des Gesprächs immer wieder die Frage gestellt, ob es überhaupt möglich ist, irgendwas im Anastasia-Sinn mit Kinder anfangen zu können, wenn wir doch weiter in die Städte und drin in der „Zivilisation“ leben.

 

Wenn wir versuchen als Beispiel die Schetinin -Schule in Tekos zu nehmen, dann sehen wir auch sofort, dass wir die ganz wenig nachahmen können.

 

Die Schetinin -Schule ist doch eine Schule, die

1) getrennt  von anderen Städten und Dörfer liegt

2) bietet die Kinder NICHT ein Lernprozess oder ein Spiel zu haben – die leben dort, die bauen Häuser, die machen Bearbeitung und Ausbau, die bemalen Wände und Böden, die backen Brot für sich und so weiter.

Sie schaffen sich den Raum, in den sie leben, und damit lernen auch.

 

Wie können wir so was in der Stadt organisieren?
Da habe ich, z.B., keine Vorstellung.

 

Was sagt Anastasia über die Schule?

 

Sie erwähnt eine Schule nur dann zum ersten Mal, wenn sie mit Wladimir eine Siedlungsgestalt entwerfen.

 

Und nicht zufällig so.

 

Da kann ein Raum für die Kinder geschaffen werden, in dem sie die Möglichkeit hätten, sich in Harmonie mit der Natur, mit dem All, und mit dem Gott zu wachsen.

 

Es kam immer wieder bei der Besprechung der Gedanke, dass die Erziehern für die Kinder brauchen sich noch zu erziehen oder sich erziehen zu lassen.

 

Das heißt, dass wenn wir schon selber für das System arbeiten und hier weiter leben, dann haben wir kaum Möglichkeit, etwas anderes für die Kinder vorzubereiten.

Wir sind doch die wichtigsten Beispiele für unsere Kinder.

Es bringt nicht viel, etwas die Kinder zu erzählen, was mit deinem Leben nicht zustimmt.

Erstens dass, und zu gutem Zweiten, es reiche für die Kinder die Zeit niemals, hat Arnd Strube aus Hannover gesagt, wenn du 10 Stunden pro Tag arbeitest oder sogar ständig geschäftlich unterwegs bist.

 

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Tja, und trotz dies und das hatten Alle Verlangen, schon jetzt, bevor die Siedlungen entstehen, oder parallel dazu, etwas für unsere Kinder zu machen, damit das System die nicht verschlugt.

 

Es wurde ein Zitat von Lao Tse  „Der lange Weg fängt mit dem kleinen Schritt an“ erwähnt :-), und die folgende Vorschläge sind entstanden:

 

1) Gemeinsame Ausflüge in die Natur zu organisieren. Die sollten möglicherweise nicht als ein Picknick dienen, sondern als die Möglichkeiten, die Atmosphäre, die Stimmung zu schaffen, bei denen die Kinder (und, natürlich, die Erwachsene auch :-)) anfangen die Natur, die Bäume, Pflanzen und Tiere zu beobachten.

Es ist doch ein Eckstein bei Anastasia: eine bewusstvolle Beobachtung der Natur bringt schon ganz viel.

 

Da würden einige Pflanzenkenntnisse am rechten Platz (aber nicht unbedingt, und wer hat die? :-)).

Die Termine dafür sind noch nicht vereinbart.

 

2) Uns wieder zusammen zu treffen, um die Filme über die gelungene alternative Schule anzugucken.

Da ist aber nicht zu vergessen, das die nur als eine mögliche Hilfe dienen können, und nicht als ein Vorbild.

Anastasia-Gedanke über die Kinder und Erziehung unterscheiden sich doch von den anderen allen möglichen pädagogischen Gedanken ganz deutlich.

 

 

Da hatte Irena schon was vorzuschlagen.

Wir kommen zu Irena nach Hause am Donnerstag, 3 April, um 18 Uhr, um einen solchen Film (über die Schule in Finnland) anzusehen und dann zu besprechen, was und wie wir davon nehmen/benutzen können.

Alle, die wirklich die Interesse haben, sich etwas mit den Kinder, mit einer Schule, mit Erziehung der Kinder im Anastasia-Sinn, weiter zusammen zu unternehmen, sind herzlich eingeladen.

Die Aus-Neugier-Besucher sind NICHT willkommen. :-)

Vielleicht, später, aber nicht diese erste Male, wo wir noch gar nicht wissen, wohin es weiter geht. :-)

 

Die Adresse erfahren Sie am besten bei Irena, 030 / 787 180 99,
oder auch bei Alexander Schirmer, 030 / 38 30 43 51,

post@alexander-schirmer.de

 

 

Für dieses Treffen am 2 März haben wir je 2,50 € für die Miete gegeben, am 3 April wird es, natürlich, kostenlos sein.

Zum Tee darf man allerdings was mitbringen. :-)

 

Wir möchten noch mal nachdrücklich sagen, dass wir uns nicht in einer engen Gruppe eingeschlossen haben, und noch keine feste Konzepte für die Weiterentwicklung des Projektes haben.

 

Die Menschen, die sich von Anastasia-Gedanken angesprochen füllen; das Gefühl haben, das heutiges Schulsystem schrecklich und schädlich für die Kinder ist; und die etwas in dieser Richtung machen wollen -- sind eingeladen und willkommen.

 

 

Mit allen Fragen und Anregengen können Sie uns gerne ansprechen.

(In den zweiten Klammern stehen die Abzeichnungen für die Sprache)

 

Irena Steininger, 030 787 180 99 (Berlin) (De)

Elana Schirmer, 030 38 30 43 51 (Berlin) (Ru, De)

Siegrid Pohl-Häusler, 030 821 44 36 (Berlin) (De)

Arnd Strube, 05109 51 26 34 (Wennigsen bei Hannover) (De)

Gabrielle Wunderlich, 030 92 40 91 03 (Berlin) (De)

Barbara Böhling, 033831 307 16 (Roskow bei Berlin) (De)

Sabine Berchner, 030  372 69 45 (Berlin) (De)
Nadja von Ribbeck, 033237 896 72 (Ribbeck bei Berlin) (De)

Helena Eckert, 030 666 18 90 (Berlin) (Ru, De)

Alexander Schirmer, 030 38 30 43 51 (Berlin) (Ru, De)

 

 

 

 

 Alexander Schirmer,
Berlin, den 3 März 2003.